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Die 10.000-Stunden-Regel oder warum Fleiß sich lohnt

Die 10.000-Stunden-Regel oder warum Fleiß sich lohnt

Wer mich ein bisschen besser kennt oder mir in den sozialen Medien folgt, wird es natürlich längst bemerkt haben: Neben dem Verkaufen habe ich noch eine ganz große Leidenschaft. Oder besser gesagt zwei – Angeln und Eintracht Frankfurt. Ich lebe zwar inzwischen in Wesel, doch meinen Jungs halte ich weiterhin die Treue. Natürlich werde ich dafür auch gerne mal aufgezogen, so nach dem Motto: „Limbeck, wieso bist du kein Bayern-Fan, das würde dir doch viel besser stehen!“ Ganz ehrlich? Das ist doch was für Menschen, die sonst keine Freude im Leben haben. Die können sich dann wenigstens am Wochenende freuen, dass es für ihr Team rundläuft. Spaß beiseite, ich gönne jeder Mannschaft ihre Erfolge. Meine Frau ist schließlich auch BVB-Fan.

Fußball und Verkaufen

Warum ich Ihnen das eigentlich erzähle? Zum einen natürlich, weil sich die Eintracht in einem unglaublichen Spiel den DFB-Pokal und damit den ersten großen Titel seit 30 Jahren sicherte. Und ich war live dabei! Der andere Grund: Wer genauer hinschaut, erkennt einige Parallelen zwischen Fußball und Verkaufen. Fleiß wird belohnt – Anders lässt sich wohl kaum erklären, wie die Frankfurter Adler in gerade einmal zwei Jahren den Weg von der knapp überstandenen Relegation zum Pokalsieg gemeistert haben. Und beim Verkaufen ist es genauso. Sie brauchen die richtige Technik – und Training, Training, Training. In Form von akribischer Vorbereitung, geschickter Gesprächseröffnung, sorgfältiger Bedarfsanalyse über umfassende Einwandbehandlung und natürlich sauber ausgeführte Abschlüsse. Das alles hat nichts mit Glück, sondern mit Können zu tun. Und einer entsprechenden Strategie.

Ein guter Verkäufer lernt seine Verkaufsargumente wie Vokabeln. Ich weiß noch, wie ich mich damit zu Schulzeiten gequält habe. Ich gebe zu, mir ist das auch als junger Verkaufstrainer noch schwergefallen. Ich habe gedacht, dass meine große Klappe und meine Spontaneität ausreichen, um die Kunden zu überzeugen. Klar hat das bei manchen geklappt – bei vielen jedoch nicht. Am Lernen führt kein Weg vorbei, egal ob Sie nun Verkäufer oder Fußballprofi sind.

Die 10.000-Stunden-Regel

An die Spitze schafft es nur derjenige, der gewissenhaft seine Trainingseinheiten absolviert und nach jedem Match zusammen mit dem Coach beziehungsweise der Mannschaft analysiert, wo es noch Verbesserungsmöglichkeiten gibt. Gut ist schön – doch es geht immer noch ein Quäntchen besser! Die 10.000-Stunden-Regel von Anders Ericsson ist eigentlich ein alter Hut, doch sie trifft den Nagel auf den Kopf: Der Psychologe belegte, dass alle Studienteilnehmer, die in ihrer Disziplin Weltklasseniveau erreicht hatten, auf mindestens 10.000 Stunden harte Arbeit zurückblicken konnten. Das sind ungefähr drei Stunden jeden Tag, zehn Jahre lang. Und das heißt noch lange nicht, dass Sie es dann wirklich bis an die Spitze geschafft haben.

Entscheidend ist daher vor allem die eigene Einstellung. Glauben Sie daran, dass Sie zum Top-Verkäufer werden und knien Sie sich richtig rein! Denn es ist dieser unbedingte Wille, der Sie immer weiter machen lässt. Der Sie motiviert, wenn es mal nicht so gut läuft.

 

Geschrieben von: Martin Limbeck

„5-Years-Award“ und Auszeichnung zum „Trainer des Jahres“ 2008, „Conga-Award“-Preisträger 2009 und 2010, International Speaker of the Year 2012 und Top-Speaker 2014: Martin Limbeck gehört zu den Vertriebskoryphäen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Webseite: http://www.martinlimbeck.de

 
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